Prime Water-Membranfilters

Prime Water-Membranfilter bestehen aus einem Paket an Hohlfasermembranen in einem Zylinder. Der Zwischenraum zwischen den Membranen und dem Zylinder ist mit Expoxidharz hermetisch abgedichtet. Diese Art der Konstruktion, bei der die Patrone keinerlei Leerräume enthält, ist gegenüber spiralförmig gewickelten Patronen äußerst leistungsfähig.

Der geringe Druckverlust an den Membranen ermöglicht eine sehr kompakte Form und hohe Durchflussraten an der Verwendungsstelle.

Filtrationstechnik:

Prime Water bietet zwei Filtrationstechniken zur Auswahl:

  1. Bei der so genannten „Dead End“-Filtration (Abbildung 1) strömt das Wasser von außen nach innen und die Partikel werden in der porösen Wand der Membrane, die sich allmählich zusetzt, abgefangen. Ein Absinken der Durchflussrate auf einen nicht akzeptablen Wert zeigt an, dass der Filter ausgewechselt werden muss. Diese Technik wird vor allem für Mikrofiltrationsmembranen in den legionellensicheren Duschfiltern sowie in Inline-Filtern und Dual Stage-Filtern eingesetzt.
  2. Bei der so genannten „Forward Flush“-Filtration (Abbildung 2) strömt das Wasser von innen nach außen und die Partikel werden, zusammen mit Bakterien und Viren, an der Innenseite der Membrane abgefangen. Diese Technik erlaubt eine Reinigung der Membranen durch Gegenspülen. Dabei wird gefiltertes Wasser in umgekehrter Richtung (von außen nach innen) durch die Membranen gespült und der Schmutz am Boden der Patrone entnommen.

Reinigungsstandards:

Prime Water-Membranfilter erfüllen die strengsten Reinigungsstandards, darunter den US EPA-Standard und das Protokoll für mikrobiologische Wasserreinigungssysteme.

Nutzungsdauer:

Bedingt durch die großen, nicht vorhersagbaren Schwankungen in der Art und Konzentration der im Wasser mitgeführten Mikropartikel können „Dead End“-Membranfilter je nach Eigenschaften des lokalen Wassers und Vorfiltration unterschiedlich lange genutzt werden, ehe sie ausgetauscht werden müssen.

Die Nutzungsdauer eines „Dead End“-Membranfilters kann durch Messung der Konzentration der Mikropartikel nach der SDI (Silt Density Index)-Methode ermittelt werden.

Klicken Sie hier für die Ergebnisse des SDI-Testverfahrens.